Fördern Sie Ihr Kind mit dem Prager-Eltern-Kind-Programm
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Erfahrungsberichte

Bericht 1

August 20..: Ich liege mit dickem Bauch auf dem Sofa und zappe gelangweilt durch die Kanäle. WDR bringt heute einen Beitrag übers PEKiP, da bleibe ich natürlich hängen. Und was ich sehe, amüsiert mich überhaupt nicht. Mütter mit roten Gesichtern besingen im Kreis ihre nackten Babys und die sehr üppige Kursleiterin präsentiert hierzu ihre unrasierten Achseln. Und eine Karre voll Vorurteile bahnt sich ihren Weg: Montessori-Waldorf-esoterischer-Unfug, denke ich. Das ist so wie ich tanze meinen Namen. Gruselig!

Nein, sage ich zu meinem Bauch, nein Baby, das machen wir nicht.

Baby mit BuchDoch, sagt meine Nachbarin am Nachmittag zu mir, doch, das solltest Du machen. Der Kurs, in dem ich bin, ist total super. Nette Leiterin, nette Mütter, alles super. Geh da hin, sonst fällt dir irgendwann die Decke auf den Kopf. Du brauchst ein Netzwerk! Also melde ich mich an und bin fortan bekennender Pekiper.

Was machst Du? Picknick? Im November? Ist das nicht ein bisschen kalt? fragt meine Freundin, als ich ihr von meinen Plänen berichte. Nicht Picknick, PEKiP! sage ich stolz. PEKiP ist eine frühkindliche Förderung nach dem Prager Eltern-Kind-Programm!

Und auch alle anderen Menschen, die zumeist in Ermangelung von Nachwuchs bislang nicht pekipten, kommentieren meinen Förderwunsch mit Argwohn. Gut, ich weiß ja selbst nicht, was mich erwartet. Aber allein schon der Gedanke an sieben Mütter, denen es ähnlich geht wie mir (verloren im Baby-Kosmos, abseits jeder Zivilisation sprich erledigtem Haushalt UND gewaschenen Haaren), lässt Vorfreude in mir aufkommen.

Und die Vorfreude trügt mich nicht: Die anderen Mütter (und ein Vater, ach guck!) sind so, wie man es sich wünschen möchte. Die Kursleiterin ist ein Traum und mein Kind ist das erste, das einen großen Strahl in die Gegend pinkelt. Gut, es ist das einzige Mal, das Michel der Erste bei irgendwas sein wird, aber das hält mich nicht von einer geballten Ladung Eislaufmuttistolz ab.

Wir lernen zunächst, die Kinder auf den Bauch zu drehen und ihnen rote Gegenstände anzureichen.

Aha, sagt eine weitere kinderlose Freundin, und dafür zahlst Du dann auch noch ’ne Kursgebühr? Kannst Du das nicht zuhause? Ich versuche, auch ihr die Prinzipien und den Netzwerkgedanken nahezubringen, aber spätestens beim Streichellied steigt sie aus. Der Aufprall zweier Welten ist deutlich spürbar, und nur um mich zu ärgern, fragt sie auch heute noch: Na, warst du wieder beim Kebab?

Ich aber nehme aus neun Monaten PEKiP viel mehr mit als Streichellied, schräge Ebene und Sophie, die quietschende Zahngiraffe. Ich nehme ein Netzwerk mit, das hoffentlich auch in Zukunft noch funktionieren wird, wenn es um wichtige Entwicklungsschritte und Erfahrungsaustausch geht. Ich hoffe, wir halten den Kontakt und schaffen es, uns regelmäßig zu treffen. Es war richtig schön mit euch und mit Veronika!

Bericht 2

Abschluss eines PEKiP- Kurses
Aus dem Brief einer Teilnehmerin:Baby mit Vater

“Wir sind sehr traurig, denn für uns geht eine wirklich schöne und wichtige Zeit zuende! Die Stunden beim PEKiP waren wirklich immer die reinste Freude und eine absolut entspannte Zeit mit unseren Kindern. Dies ist nicht zuletzt dein Verdienst und dafür danken wir dir!

Zusätzlich zu den vielen tollen Anregungen für unsere Kleinen, hast du viele für uns ganz dringende Fragen beantwortet und hast uns immer weitergeholfen, uns beruhigt oder gut zugeredet.

Wir wünschen dir, dass du auch weiterhin soviel Freude an deinen Kursen hast. … Bleib so wie du bist! Vielen, vielen Dank für die schöne gemeinsame Zeit!